Das 100-Tage-Projekt

Erwecke in 100 Tagen die Meisterin in dir

Am 31.01.2021 beginnt erneut das jährliche 100-Tage-Projekt. Ich bin durch die liebe Caro / @fromcarowithlove darauf gekommen, als sie in einem unserer letzten gemeinsamen Calls darüber berichtete, dass sie auch dieses Jahr wieder mitmachen würde. Falls ihr unsere letzte Podcast-Folge gehört habt, wisst ihr, dass Caro immer wieder an solchen Challenges teilnimmt, so auch am NaNoWriMo, dem National Novel Writing Month (in einem Monat einen Roman schreiben). Das hat mich so sehr inspiriert und nicht mehr losgelassen, sodass ich nun selbst an einer mehrtägigen Challenge teilnehmen möchte, um ein Projekt zu realisieren.


Was ist das 100-Tage-Projekt?

Das 100-Tage-Projekt wurde von Michael Bierutins Leben gerufen, auf Instagram wurde es 2014 durch Elle Luna (und weiteren) über den Hashtag #the100dayproject bekannt und wird seit 2017 durch Lindsay Jean Thomson supportet / @lindsayjeanthomson. In den Q&A auf the100dayproject.org erklärt sie, dass es darum geht, ein neues Hobby zu etablieren oder eine Fähigkeit zu verbessern. Um eine neue Routine zu schaffen, ist es für das Gehirn wichtig, sich täglich damit zu beschäftigen. Dafür reichen schon 5-10 Minuten. Viele Dinge kann man einfach ohne großen Aufwand beginnen, z. B. weil man sich noch nicht sicher ist, ob man das Hobby nach einer Weile noch weiter machen möchte. Malen oder Zeichnen, Wandern, Meditieren, Laufen, Fahrradfahren – ob kreativ oder aktiv, Hauptsache, man kann direkt loslegen.


„Du wirst dein Leben niemals verändern, solange du nicht etwas veränderst, das du täglich tust. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in deiner täglichen Routine. — John C. Maxwell

Warum 100 Tage?

Ich habe mich bereits letztes Jahr mit dem Thema Gewohnheiten beschäftigt. Zum Geburtstag hatte ich mir dafür das 6-Minuten-Erfolgsjournal gewünscht. Das Buch ist in einen theoretischen Teil mit (wissenschaftlichen) Erkenntnissen aus Psychologie und Management, und einen praktischen Teil zum Anwenden aufgeteilt. Die Autoren erklären, dass es möglich ist, innerhalb von 66 Tagen neue Gewohnheiten nachhaltig zu etablieren. Warum 66 Tage? Wenn man einen Skill ausbauen möchte, dann bedarf es Training, wie bei einem Muskel. Und Fokus: Konzentriere ich mich über einen längeren Zeitraum auf eine einzige Sache, statt zehn, nehme ich das, was ich da mache, z. B. Lesen, viel aktiver in mein Bewusstsein auf. Durch die regelmäßige Wiederholung, gleich einem Training, verdichten sich die Bahnen im Gehirn, auf denen die Synapsen feuern – aus einem Trampelpfad wird nach und nach eine Autobahn. Ich habe es z. B. endlich geschafft, täglich zu lesen. Wo früher schon zehn Seiten für mich eine echte Herausforderung waren, lese ich nun täglich bis zu hundert Seiten und verschlinge somit ein Buch nach dem anderen.

Was mache ich während der 100 Tage?

Da letztes Jahr ein entscheidendes Findungsjahr für mich war, gespickt mit Kündigung, falschen Entscheidungen und finanziellen Rückschlägen, habe ich meinen Fortschritt mit dem 6-Minuten-Erfolgsjournal letztlich im September unterbrochen — ich hatte mich verzettelt. Jetzt fange ich einfach wieder an. Was mache ich also während der 100-Tage-Challenge? Diese Frage geistert mir schon seit Tagen durch den Kopf, dabei liegt die Antwort so klar auf der Hand: Schreiben. Schon während des Studiums hatte ich immer überlegt, wie ich es schaffe, in irgendeiner Form mit dem Schreiben anzufangen. Schreiben liegt mir. Leider reicht Talent allein nicht aus, denn man muss es nun mal auch tun. Buchstäblich. Meine Bachelorarbeit (Modedesign) kritisierte meine Zweitprüferin mit den Worten „zu philosophisch“ – für mich ein Kompliment. Mein Wunsch musste also erst ein paar Jahre in mir wachsen, bis ich letztes Jahr endlich meinen Blog auf blushstories.com gestartet hab. Mein Projekt wird also sein, eine Geschichte zu schreiben. Ob Roman oder Sammlung von Kurzgeschichten, wird sich dann noch zeigen. Hauptsache erstmal anfangen!


Über die Autorin und Designerin Aivin Bleich.


Bleib auf dem Laufenden und erhalte auf Instagram Insights in meinen Alltag als Designerin @blushstories.berlin | @aivinberlin


Ich freue mich, wenn ihr mit mir Kontakt aufnehmt. Das geht leicht mit einem Kommentar, einer E-Mail oder einer Nachricht auf Facebook oder Instagram.

44 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Ziele erreichen