Ziele erreichen

Wie du deine guten Vorsätze 2021 in die Realität umsetzt


Ein Jahresbeginn ist eine richtig gute Gelegenheit, um etwas Neues in sein Leben zu holen. Ein neues Hobby? Eine Veränderung im Job? Ein Umzug in eine neue Wohnung? Gute Vorsätze für das neue Jahr sind schon mal die halbe Miete. Aber schon nach ein paar Wochen hat sich der altbekannte Trott wieder in den Alltag geschlichen und die Pläne werden nach und nach über Bord geworfen. Doch warum fällt es uns so schwer, an einer Sache dran zu bleiben? Was hilft mir dabei, meine Ziele über das Jahr hinweg auch wirklich in die Tat umzusetzen?


So erreichst du deine Ziele wirklich



Formulierung

Ein Wunsch ist noch lange kein Ziel. "Gesünder leben" oder "Geld sparen" zu wollen ist völlig in Ordnung, aber nicht messbar. Daher sollten Ziele so formuliert sein, dass sie durch das eigene, strukturierte Handeln umzusetzen sind. Wenn ich mir vornehme Yoga zu lernen, muss ich regelmäßig in der Lage sein, den Fortschritt festzustellen. Ein gut formuliertes und messbares Ziel könnte also lauten: Jeden Monat eine neue Position üben und beherrschen.


Was werde ich bis wann erreicht haben? Auf welche Weise gelingt mir das? Wie kann ich den Fortschritt nachvollziehen?

Ein Ziel sollte auf eine Entwicklung aufbauen, ansonsten mache ich zwar "Irgendetwas", jedoch eher zum Zeitvertreib als zum Zweck.



Motivation

Um deine Ziele diszipliniert umzusetzen, solltest du dir Gedanken über die Beweggründe machen. Das WARUM ist deine Motivation.


Was erhoffst du dir nach Erreichung deines Ziels? Was hängt davon ab und was hast DU davon?

Machst du etwas aus Spaß oder persönlichem Interesse, ist deine Motivation intrinsisch und du wirst kaum Probleme haben, an deinem Vorhaben festzuhalten. Erhoffst du dir hingegen eine Belohnung, wie Anerkennung oder Wertschätzung, ist deine Motivation extrinsisch und es könnte herausfordernder sein, durchzuhalten.



Zeitplan

Eigentlich kennen wir sie bereits aus der Schule, der Uni oder dem Job und trotzdem passiert es nur allzu oft, dass wir unsere Wünsche oder Vorhaben nicht terminieren: Deadlines. Doch ohne Zeitplan habe ich keinen Überblick über meinen Fortschritt und es kann passieren, dass mein Ziel zu meinem Nachteil angepasst werden muss. Um Yoga zu lernen, brauche ich regelmäßige und eingeplante Übungszeiten. Reicht ein Training pro Woche aus, um nach einem Monat eine neue Position zu beherrschen? Wie viel Zeit plane ich für eine Session ein? An welchen Tagen eignet sich das Training und wo kann ich üben? Ein Ziel ist das Resultat einer Entwicklung, die über einen bestimmten Zeitraum erreicht wird. Daher hilft es, sich einen Überblick über den zeitlichen Verlauf zu verschaffen und einen Plan aufzustellen.


Wie viel Zeit benötige ich bis zum Ziel? Wie oft muss ich etwas tun, um Resultate zu bemerken? Wann möchte ich fertig sein?

Auf dem Weg zu deinem Ziel können Zwischenschritte helfen, sogenannte Meilensteine, die dir bei ihrer Erreichung regelmäßig ein Gefühl des Erfolgs geben.



Reflektieren

Täglich die Highlights (+ Lowlights) des Alltags zu bemerken fördert das Bewusstsein über die Selbstwirksamkeit. Folgende Fragen können dabei behilflich sein:


Was ist heute (Gutes) passiert? Wie habe ich dazu beigetragen? Wie fühle ich mich dadurch?

Deine Erkenntnisse kannst du in einem kleinen Notizbuch festhalten und so regelmäßig deine Entwicklung und Selbstwirksamkeit nachvollziehen.



Disziplin


Die erste Woche habe ich hinter mir, in der zweiten kommt meinem geplanten Training etwas dazwischen und ich verschiebe meine Yogastunde auf den nächsten Tag. HALT: Nein! Disziplin bedeutet, konsequent zu sein. Verschiebe ich einmal, verschiebe ich immer.


Was ist mir langfristig wirklich wichtig? Wie zuverlässig bin ich oder möchte ich sein? Zahlt das, was ich gerade tue, auf mein Ziel ein?

Ein Ziel zu haben, bedeutet Prioritäten zu setzen. Was ist mir wichtiger? Die langfristige Aussicht, durch viele kleine Schritte einen großen Erfolg zu generieren oder die kurzweilige Ablenkung? Worauf werde ich mehr stolz sein: Dass ich diszipliniert war oder dass ich eingeknickt bin? Und: Wie verlässlich bin ich eigentlich, wenn ich nicht mal meine eigenen Abmachungen einhalten kann?



Über die Autorin und Designerin Aivin Bleich.


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